Herausforderung: Zusammenleben im Quartier

Die Entwicklung von Wohnquartieren in Deutschland
Wahrnehmungen, Schwierigkeiten und Handlungsempfehlungen

Anne von Oswald, Susanne Ress, Christian Pfeffer-Hoffmann unter Mitarbeit von Antonia Koßler und Miguel Montero Lange, November 2019

Erfolgreiches Zusammenleben im Quartier erfordert ein vernetztes Quartiersmanagement sowie eine erhöhte und langfristig angelegte kommunale und bundesweite Investition in die Quartiersarbeit. Problematische Entwicklungen werden an erster Stelle auf die Konzentration von Armutsfaktoren im Quartier zurückgeführt, die lokal gelöst werden müssen, aber bundesweite Unterstützung bedürfen.

„Was ist los in unseren Quartieren?“ Diese Frage beschäftigt die Wohnungsunternehmen des GdW Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. zunehmend. Die bei Minor – Wissenschaft Gesellschaft mbH in Auftrag gegebene Studie „Herausforderung: Zusammenleben im Quartier“ ermöglicht erstmals einen sehr differenzierten Blick auf Quartiere aus der Perspektive der Wohnungsunternehmen, die mit ansteigenden Problemen des Zusammenlebens kämpfen müssen. Dabei stand die Analyse über die Entwicklung von (gewalthaften) Konflikten im Zentrum des Interesses. Auf der Basis einer einmaligen, sehr umfangreichen bundesweiten Datensammlung im Jahr 2018 von 234 Quartieren mit mehr als 885.000 Wohnungen liegen nun der Wohnungswirtschaft Erkenntnisse über unterschiedliche Quartierstypen mit entsprechenden spezifischen Bedarfen vor, wobei zwischen schrumpfenden Räumen und Ballungsräumen, Groß-, Mittelstädten und Landgemeinden sowie neuen und alten Bundesländern unterschieden wird.

Kontakt:

Anne von Oswald
a.oswald@minor-wissenschaft.de

Weitere Informationen:

106 Seiten

Bezugsmöglichkeiten:

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Die Studie wurde im Rahmen des Projektes „Zusammenleben im Quartier“ veröffentlicht und wird im Auftrag des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. durchgeführt.

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