3. Dialogveranstaltung im Rahmen des Aktionsplans Roma

Input – Austausch – Vernetzung

Im ersten Teil gab Claudia Mehlhorn, Expertin für Krankenversicherungsrecht, Antworten auf die häufigsten Fragen aus der Beratung von Unionsbürger*innen. Folgende Fragen standen im Zentrum der Veranstaltung:
– Ist eine Krankenversicherung ohne einwohneramtliche Anmeldung möglich? Wenn ja, wie?
– Was passiert mit dem Krankenversichertenstatus, wenn der Anspruch auf Sozialleistungen strittig ist und erst durchgesetzt werden muss?
– Was tun bei Beitragsschulden?
– Wer kann im Rahmen der Familienversicherung bei wem wie mitversichert werden?
Selbstverständlich haben Sie wie immer die Möglichkeit gehabt, Fragen aus Ihrer beruflichen Praxis einzubringen.

Im zweiten Teil gab Doris Liebscher, Leiterin der LADG-Ombudsstelle, einen Überblick über die Angebote der LADS, v.a. im Hinblick darauf, wie Akteur*innen aus Trägern und Behörden unterstützt werden können. Inhaltlicher Schwerpunkt ist die Bekämpfung von Antiziganismus.

Im dritten Teil gab Friedens- und Konfliktforscherin Laura Ballaschk von Minor wertvolle Hinweise zum Umgang mit Hate Speech im Netz. Hintergrund dieses Inputs ist die Corona-bedingte Umstellung vieler Angebote auf reine oder partielle Online-, bzw. Social-Media-Angebote und die entsprechend häufig auftretende Frage, wie mit rassistischen, antiziganistischen Äußerungen im Netz am besten umgegangen werden kann.

Minor Sterne

Datum:

15.02.2021

Kontakt:

Jan Kristian Ibraimović
j.ibraimovic@minor-wissenschaft.de

Programm:
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Reader „Krankenversicherung für EU-BürgerInnen in Deutschland“:
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Übersicht „Versicherungsmöglichkeiten in der gesetzlichen Krankenversicherung“:
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Übersicht „Die 3 Ebenen der Krankenversicherung“:
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Zusammenfassung „Rechtsgrundlagen für KV-Schulung Migration“:
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Fachaufsatz „Beitragsschulden bei der Krankenversicherung“:
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Diese Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes Moderierter Programmdialog im Rahmen der Weiterentwicklung des Aktionsplans zur Einbeziehung ausländischer Roma statt.

Das Projekt wird im Auftrag und mit Förderung der Berliner Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales umgesetzt.